Ein neuer Mechanikerwagen für das Uno-X Mobility Cycling Team
Das Uno-X Mobility Cycling Team bestreitet die Saison 2026 mit einem brandneuen Mechaniker-Lkw, der von HMK Bilcon in Zusammenarbeit mit Scania Denmark gebaut wurde. Der Lkw dient den Mechanikern des Teams als mobile Werkstatt; zur technischen Ausstattung gehören unter anderem Solarzellen, die einen Teil der Stromversorgung für den täglichen Betrieb gewährleisten.
Die Geschichte ist für alle interessant, die beruflich mit Fahrzeugen zu tun haben, die ständig in Bewegung sind – von Radsportteams bis hin zu Spediteuren und Vertriebsflotten. Wenn sich eine Mannschaft auf höchstem internationalem Niveau für Solarzellen als Teil der Lösung entscheidet, sagt das viel darüber aus, wie ausgereift die Technologie für den gewerblichen Einsatz mittlerweile ist.
Scania und HMK Bilcon sind für den Aufbau verantwortlich
Scania Denmark lieferte einen Lkw vom Typ Scania S 500, während HMK Bilcon für die Projektleitung und den eigentlichen Karosseriebau zuständig war. Dazu gehörten der Hilfsrahmen, Werkzeugschränke und Seitenschweller auf beiden Seiten. HMK Bilcon hat alle Schränke unter dem Boden an die spezifische Ausrüstung und die Aufbewahrungsbedürfnisse der Mechaniker angepasst, sodass alles dort zugänglich ist, wo und wann es unterwegs auf der Route benötigt wird.
Der Lkw verfügt über eine Küche hinter dem Fahrerhaus und eine große Werkstatt, die den größten Teil des Aufbaus ausmacht. Dies ist ein Beispiel dafür, wie durch ein hohes Maß an maßgeschneiderter Planung die spezifischen Anforderungen eines professionellen Teams in eine funktionale Arbeitsumgebung auf vier Rädern umgesetzt werden können. Sowohl die Küche als auch die Werkstatt verbrauchen den ganzen Tag über Strom, was bereits hier die Notwendigkeit einer Stromversorgung mit mehreren Quellen begründet, die HMK Bilcon in den Lkw eingebaut hat.
Eine mobile Werkstatt mit hohem Komfort
Die Ausstattung des Begleitfahrzeugs ist umfangreich und deckt sowohl die praktischen Arbeiten als auch den Arbeitsalltag der Mechaniker während einer Etappe der Tour ab. Dazu gehören unter anderem ein Gefrierschrank, ein Kühlschrank, ein Quooker, eine Waschmaschine und ein Wäschetrockner sowie eine 150-Liter-Frischwasseranlage für Kaffee, die Waschmaschine und den Hochdruckreiniger. Hinzu kommen eine Klimaanlage sowohl in der Küche als auch in der Werkstatt, ein Kompressor, Arbeitsbeleuchtung und Markisen auf beiden Seiten, die jeweils eine Breite von 3.500 mm abdecken.
Der Werkstattbereich selbst umfasst drei Werkzeugschränke mit Schubladen, vier ausziehbare Arbeitstische sowie speziell angefertigte Schienen und Aufhängungen für Fahrräder und Räder, damit die Mechaniker die Ausrüstung des Teams zwischen den Etappen schnell warten können. Klappbare Treppen zur Werkstatt und zur Küche ermöglichen einen schnellen Aufbau, jedes Mal, wenn das Team sein Nachtlager aufschlägt. Da Kühlschrank, Gefrierfach, Klimaanlage, Kompressor und Küchengeräte ständig in Betrieb sind, ist der Stromverbrauch hoch, was mit ein Grund dafür ist, dass der Lkw mehrere Stromquellen gleichzeitig nutzt.

Solarzellen als Teil der Stromversorgung
Zu den technischen Geräten gehören CIGS-Solarzellen, die den Stapler mit Strom für den internen Verbrauch versorgen. Die Solarzellen sind neben 400-V-Landstrom, 24-V-Batteriebetrieb und einem 230-V-Generator von Fisher Panda eines von mehreren Elementen der Stromversorgung.
Warum sich Solarzellen in einem Lkw, der ständig im Einsatz ist, lohnen
Ein Werkstattwagen dieses Typs steht selten längere Zeit still. Er bewegt sich von Einsatzort zu Einsatzort, und unterwegs müssen Kühlschrank, Gefrierfach, Klimaanlage sowie das Aufladen von Werkzeugen und Ausrüstung funktionieren, ohne dass der Generator ständig laufen muss. Hier sind Solarzellen auf dem Dach sinnvoll, da sie in den Stunden, in denen der Lkw ohnehin bei Tageslicht geparkt ist, Strom liefern und so die Batterie entlasten und die Notwendigkeit verringern, den Generator unnötig zu starten.
Dies ist dieselbe Logik, die auch für Lkw, Busse und Kühlauflieger im allgemeinen Güterverkehr gilt. Ein Fahrzeug, das während Pausen, beim Beladen oder nachts stillsteht, kann einen Teil seines Stromverbrauchs direkt über das Dach decken, anstatt die Batterie zu belasten oder den Motor im Leerlauf laufen zu lassen.

Was die Transportbranche daraus lernen kann
Der Uno-X-Mechaniker-Lkw ist ein Projekt eines Wettbewerbsteams, doch das Prinzip hinter den Solarzellen entspricht genau dem, was Spediteure und Busunternehmen zunehmend nachfragen: Strom für Kühlanlagen, Elektronik und Komfortausstattung, für deren Versorgung der Motor nicht laufen muss. Für einen Flottenbesitzer bedeutet dies weniger Liter Diesel im Leerlauf, weniger Verschleiß an Lichtmaschine und Batterie sowie einen stabileren Stromverbrauch über einen langen Arbeitstag auf der Straße.
Das Projekt von HMK Bilcon zeigt, dass Solarzellen auf Nutzfahrzeugen längst kein Experiment oder eine Nischenlösung mehr sind. Es ist Teil der Art und Weise, wie professionelle Akteure Fahrzeuge konstruieren, die Tag für Tag hohen Belastungen standhalten müssen, ohne unnötigen Stromverbrauch durch den Motor.
Erfahren Sie mehr über den Uno-X-Mechanikerwagen unter Die Website von HMK Bilcon.
Besuch: www.unoxteam.com
Bilder:
Titelbild: HMK Bilcon
Weitere Bilder: SunPower2u



